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SPENGLERSAN TEST NACH WOLTERS

Beim Spenglersan-Kolloid-Blut-  Test wird eine geringe  Menge  Blut des Patienten (ein Tropfen pro Kolloid) entnommen und  auf   einer Folie mit verschiedenen Spenglersan-Kolloiden vermengt. Anschliessend wird ein Gerinnungsbild beobachtet, das Aufschluss über Belastungen des Organismus gibt. Hierbei wird auf mögliche Verklumpungen geachtet. Die Verklumpung ist (analog zur Kreuzprobe) auf das Vorhandensein von Patientenantikörpern gegen bestimmte Bakterien zurückzuführen.

Die besondere Effizienz des Spenglersans als Immuntherapeutikum auf die zelluläre Reaktivität des Immunsystems beruht auf seiner immun stimmulierenden Wirkung.

 

Die Spenglersan Kolloid Immuntherapie erschließt das Gebiet der Krankheiten mit so genannten "unbekannten Ursachen".

Oft verbergen sich dahinter Tuberkulotoxikosen oder über mehrere Generationen hinweg luetisch-toxische Erbschwächen (Miasmen).

Die Spenglersan Kolloide sind Arzneimittel zur Ausbalancierung des Immunsystems und werden auf der Haut angewendet. Das Arzneimittel wird vom Patienten selbst in die Innenseite der Ellenbeuge oder einer anderen zarten Haustelle eingerieben. Ein Vorteil ist, dass der Magen nicht belastet wird.

Spenglersan Kolloide enthalten keinen Alkohol und sind daher auch bei Säuglingen, Kleinkinder und Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit anwendbar.

Die Flaschen sollten beim Sprühen senkrecht gehalten werden. Vor dem erstmaligen Benutzen sollte der Sprühmechanismus mehrfach betätigt werden bis zum Austritt eines feinen Nebels. Der Abstand zwischen Sprühkopf und Haut sollte ca. 5 cm betragen.

Alle Spenglersan Kolloide sind apothekenpflichtige Arzneimittel. Sie sind in Flaschen mit Pumpsprühaufsatz zu 10 ml, 20 ml, 50 ml und 100 ml lieferbar.

Die Spenglersan Kolloide werden nach den Vorschriften des offiziellen Homöopathischen Arzneibuches (HAB) Deutschlands und den internationalen Richtlinien für eine sorgfältige Herstellung (GMP) produziert. Sie können sich deshalb auf eine gleichbleibende Qualität verlassen.

Herdtest mit Spenglersanen

Herd

Spenglersan Blut Kolloid Test

Die Anamnese nimmt in der gesamten Medizin eine zentrale Rolle bei der Erstellung der Diagnose ein. Manche Erkrankungen sind fast ausschließlich durch die Anamnese diagnostizierbar, dazu gehören u. a. Störfeldgeschehen im Körper. Deren Objektivierung ist jedoch auch mit der Neuraltherapie möglich. Um ein jahrelang bestehendes latentes Störfeld zu erkennen und therapeutisch zu eliminieren, muss der Leidensweg des Kranken entsprechend zurückverfolgt werden. Bei therapieresistenten Erkrankungen sollte auf jeden Fall nach einer chronischen Entzündung gesucht werden, da ein Herd immer immunsuppressiv wirkt.

Fokalherde und Störfelder

Fokalherde sind inflammatorisch-azidotische Gewebsveränderungen, die durch Mikroorganismen, insbesondere Streptokokken, und durch nicht abbaufähiges organisches oder anorganisches Material hervorgerufen werden und vom übrigen Organismus zellulär abgeschlossen sind.

Eine bevorzugte Lokalisation des Herdes ist das weiche Bindegewebe. Ein Herd bleibt bei primärer immunologischer Kompensation meist ohne spürbare Auswirkungen auf den Organismus. Nicht mehr kompensierbare entzündliche Herde führen zum Herdgeschehen (Herdkrankheit).

Eine herdbedingte Fernstörung ist das Störfeld. Endo- und Exotoxine werden vom Herd entweder andauernd oder schubweise auf hämatogenem oder auf lymphogenem Weg in den Kreislauf abgegeben. Über Neuronen können die lokalen Herdreize fernere und größere Körperareale erreichen und dort Fernsymptome auslösen. Diese Fernwirkung führt durch Langzeitwirkung zu Organstörungen und damit zum Sekundärherd.

Depositionen nicht ausgeschiedener Toxine und Schlackenstoffe, pathogener Eiweißverbindungen und Erregerzerfallsprodukte führen zur Mesenchymblockade der Transitstrecke und damit zwangsläufig zu Regelstörungen und deren Folgen. Alle herdbedingten Reize werden durch elektrische Impulse über Nervenbahnen oder über biochemische Transmittersubstanzen in das ZNS weitergeleitet. Die permanenten oder ständig schubartigen Störungen irritieren das ZNS und bewirken die zentralbedingten Fehlregulationen.

Herde und vor allem Störfelder zählen zu den hauptverantwortlichen Hindernissen im energetisch-kybernetischen System. Weil sie die körpereigenen Regulationen, also die Selbstheilungskräfte behindern. Eine Therapieresistenz ist zwangsläufig die Folge.

Als eine schwere Störherdbelastung muss die Abwehrschwäche und Immundepression gesehen werden. Sie kann außer zu Funktionsstörungen zu Organschäden führen. Von einem Herd aus können alle Organe erkranken. Jede Stelle des Körpers kann als potentielles Störfeld in Betracht kommen. Da die klinische oder radiologische Abklärung oft nicht ausreicht und Laborparameter nicht immer herdspezifisch sind, ist die Herd- und Störfelddiagnostik mit den Spenglersan Kolloiden D und Dx von bedeutendem Wert. Die spezifische vegetative Wirkung mit einer starken Erhöhung der Sympathikus Erregung erhöht die gestörte lokale Reaktionsfähigkeit soweit, dass sich der Herd meldet.

Wann wird der Herdtest durchgeführt

 Der Herd-Test kann durchgeführt werden, wenn bei der Erstaufnahme der Patientin / des Patienten der Spenglersan Kolloid Blut-Test in den Testfeldern D und / oder Dx ein positives Ergebnis gezeigt hat. Wenn der Blut-Test positiv ausfällt, ist dies ein eindeutiger Hinweis auf ein Herdgeschehen. Der Herd-Test am Patienten selbst dient dann zur Lokalisierung des Herdes.

Falls nur ein Testfeld im Blut-Test positiv reagiert, genügt die Durchführung des Herd-Testes mit diesem Spenglersan Kolloid. Wenn jedoch sowohl Spenglersan Kolloid D als auch Dx positiv reagieren, ist es sinnvoll, mit beiden Spenglersan Kolloiden zu testen.

Der Grund:

Spenglersan Kolloid D zeigt häufiger Kopfherde, Spenglersan Kolloid Dx zeigt häufiger Körperherde an.

Soll mit beiden Spenglersan Kolloiden getestet werden, wird der Test zunächst mit einem Spenglersan Kolloid und erst nach Abschluss der Testphase mit dem anderen durchgeführt. Ob mit Spenglersan Kolloid D oder mit Dx begonnen wird, bleibt jedem überlassen.

Was ist bei der Durchführung des Herdtestes zu beachten?

Nach dem Einreiben von Spenglersan Kolloid D oder Dx treten in fast allen fokalbeteiligten Bezirken Reaktionen auf. Damit die Patientin / der Patient diese wahrnehmen kann, dürfen mindestens 12 Stunden vor der Testung keine analgetisch oder sedierend wirkenden Medikamente angewendet werden. Dazu zählen auch analgetisch oder hyperämisierend wirkende Salben oder Bäder. Während der Testphase sollten Metallgegenstände (Ringe, Uhren, Ketten usw.) nicht getragen werden.

Wenn eine Medikation mit analgetisch oder immun suppressiv wirkenden Medikamenten aus therapeutischen Gründen nicht unterbrochen werden darf, ist es nicht sinnvoll, den Herd-Test durchzuführen, da diese Arzneimittel eine Reaktion auf die Spenglersan Kolloide D oder Dx verhindern.

Im Hinblick auf die erforderliche Selbstbeobachtung soll die Einreibung an einem arbeitsfreien, stressfreien Tag vorgenommen werden. Um nicht allein auf die subjektiven Angaben des Patienten angewiesen zu sein, ist die Erhebung eines Vorbefundes zweckmäßig. So werden z. B. die Tonsillen inspiziert, der McBurneysche Punkt, die Gallengegend, Adnexen, Zähne usw.

Wann darf der Herdtest nicht durchgeführt werden

Im Gegensatz zu den anderen Spenglersan Kolloiden dürfen die Spenglersan Kolloide D und Dx nicht während der Schwangerschaft angewendet werden. Ebenso sollte bei Patientinnen / Patienten mit Herzerkrankungen (Rhythmusstörungen, Stenokardien) nicht getestet werden. Es gilt, eine Aktivierung bestehender Erkrankungen zu vermeiden.

Durchführung des Herdtests

Mit den Spenglersan Kolloiden D und Dx steht sowohl dem Therapeuten als auch dem Zahnarzt eine zuverlässige Herddiagnostik zur Verfügung, die ein Minimum an Aufwand erfordert.

Man lässt die Patientin / den Patienten früh morgens 20 Sprühstöße Spenglersan Kolloid D oder Dx in Portionen zu 3–5 Sprühstößen in die Innenseite der Ellenbeuge einreiben. Eingerieben wird mit dem Daumenballen bis zur Trocknung und einer eventuellen leichten Hautrötung.

Der Herd-Test, eventuell mit Wiederholungen, muss erst mit einem Spenglersan Kolloid, dann mit dem anderen durchgeführt werden.

Wann und mit welchen Reaktionen muss gerechnet werden

Nach der Einreibung sollte sich die Patientin / der Patient ruhig verhalten und soll sofort mit der Beobachtung beginnen. Die Reaktionen auf den Test können schon nach einigen Minuten, vielfach aber erst nach einigen Stunden erfolgen. Deshalb ist eine möglichst frühe Einreibung wichtig, damit die Reaktionszeit nicht in die Schlafenszeit fällt. Im Normalfall sollte die Reaktion innerhalb drei Stunden auftreten.

Die Reaktionen erfolgen in der Regel nur ein- bis zweimal und können bis zu 90 Minuten, normalerweise aber nur zehn Minuten anhalten. Mit sehr starken Schmerzen ist selten zu rechnen, überwiegend wurde von mäßigen bis schwachen Sensationen berichtet.

Wiederholung des Herdtestes

Sollten sich trotz sorgfältiger Ausführung und genauer Beobachtung nach ein bis maximal zwei Tagen keine Reaktionen gezeigt haben, kann der Test nach weiteren ein bis zwei Tagen Wartezeit mit einer erhöhten Dosis wiederholt werden.

Es werden dann in Portionen 40 Sprühstöße Spenglersan Kolloid D oder Dx eingerieben. Sollte auch bei dieser Dosierung keine Reaktion erfolgen, kann der nächste Test, wieder ein bis zwei Tage warten, mit 60 Sprühstößen erfolgen. Eventuell kann auf 80 Sprühstöße erhöht werden.

Eine solche Dosissteigerung kann vor allem bei übergewichtigen Patientinnen/ Patienten erforderlich sein, zumal wenn zusätzlich die intestinale Mikroökologie gestört ist, wenn Mikronährstoff Veränderungen vorliegen oder wenn der Säure-Base-Haushalt nicht im Gleichgewicht ist.

Bei einer Dosis von 60 oder 80 Sprühstößen können die Reaktionen natürlich heftiger ausfallen.

 Befunderhebung und Herdsanierung

Um die Befunderhebung so objektiv wie möglich zu gestalten erhält der Patient ein Merkblatt. Darauf sollen alle auffälligen Reaktionen, auch wenn sie nur sekundenlang anhalten, mit Angabe der ungefähren Uhrzeit und Stärke sorgfältig notiert werden. Ebenso sollen die „normalen“ Beschwerden aufgeschrieben werden, damit sich der Therapeut über alle im Beobachtungszeitraum auftretenden Erscheinungen ein Bild machen kann.

Die häufigsten Herde sind im Zahn-, Kiefer, Mandel- oder Rachenbereich sowie den Nebenhöhlen zu finden. Mitunter reagieren auch andere Organe wie Blinddarm, Leber, Nieren, Prostata, Adnexe oder Dickdarm.

Tonsillen, Nebenhöhlen und beherdete Zähne melden sich durch leicht ziehende Schmerzen oder kurz anhaltendes Klopfen. Blinddarm, Ovarien oder rheumatische Gelenke reagieren oft sehr deutlich, auch wenn sie vorher keine Beschwerden verursacht haben. Betroffene Organe werden meistens auch deutlich druckempfindlich.

Im Kiefer verbliebene Wurzelreste nach Zahnextraktionen oder Rest-Ostitiden der Kieferleerstrecken sind häufige Störfelder. Weisheitszähne können am Herdgeschehen beteiligt sein, wenn sie verlagert impaktiert sind oder vor ihnen liegende Zähne bedrängen. Auch aus tiefen Parodontaldefekten kann sich ein Störfeldgeschehen entwickeln.

Bei Herdkranken finden sich oft mehrere Herde oder Störfelder. Haben sich ein oder mehrere Herde gemeldet, wird mit der Sanierung dieser Herde begonnen. Da jeder Herd immunsuppressiv wirkt, wird mit der Sanierung des Herdes begonnen, der die stärksten Beschwerden verursacht hat, um das Immunsystem zu entlasten. Mehrere Herde werden nicht parallel, sondern nacheinander behoben.

Die Sanierung kann zweckmäßigerweise mit den Spenglersan Kolloiden durchgeführt werden, jedoch sind auch andere Verfahren und Medikationen, sowie chirurgische Eingriffe denkbar.

Nach Beendigung der Sanierung sollte der Herd-Test erneut durchgeführt werden und zwar mit dem Spenglersan Kolloid (D oder Dx) und mit der Anzahl der Sprühstöße, mit der der Herd gefunden wurde. Zum einen kann damit der Erfolg der Sanierung kontrolliert werden, denn der Herd darf sich nicht mehr melden. Andererseits kann sich bei der Kontrolltestung ein Herd, der vorher in seiner Reaktion von einem anderen überlagert werden, zeigen.