Bionatortherapie

Mundtherapie aus eigener Kraft

Der Bionator in der ganzheitlichen Kieferorthopädie und seine Wirkungsmöglichkeiten.

Prof. Dr. Dr. Wilhelm Balters, der Vater der Bionatortherapie stellte Anfang der 50er Jahre bei seinen Patienten fest, dass zwischen ihren Beschwerden und ihren Zahnstellungen ein nicht zufälliger Zusammenhang bestand. Aus dieser Erkenntnis und den folgenden Untersuchungen entwickelte er das Konzept der Bionatortherapie.

Der Bionator ist als ein Element der ganzheitlichen Kieferorthopädie zu betrachten. Dass man Rückenschmerzen, Muskel - und Nackenschmerzen, Kopfschmerzen sowie Schmerzen und Knacken im Kiefergelenk durch ein " Trainingsgerät " für den Mundraum behandeln kann, ist oft noch wenig bekannt. Ohne Gewalt und Zwang formt der Bionator mit jedem Schlucken und während des Sprechens mit der aufgewandten Zungenkraft eine natürliche Kieferform. Damit modelliert er gleichzeitig auch die untere Gesichtspartie.

 

Ein ungünstiger und verspannt wirkender Zusammenbiss wird sichtbar gebessert.
Viel bedeutsamer als der kosmetische Effekt sind aber die nicht sichtbaren Veränderungen, die der Bionator über Schwingungsänderungen im Rachenraum auf den gesamten Körper ausübt.
So kann sein Einfluss auf die gestörte Halswirbelsäule Atemstörungen beseitigen. Er wirkt durch die Verkettung von den auf feinste Art ineinander greifenden physiologischen Mechanismen und nutzt die körpereigenen Ströme und Resonanzen zur Selbstheilung.

Über vier grundlegende Kräfte wirkt der Bionator auf seinen Träger.

  1. 1Durch Strömungsänderung, durch Anregen einer besseren Durchblutung und Durchlymphung und durch Intensivierung der Nasenatmung
  2. Durch Schwingungsänderung, durch Lockerung der Gewebe und Muskeln
  3. Durch Feldeinflüsse wie natürliche Magnetfelder, die der Bionator verstärkt
  4. Durch psychische Einflüsse, wie:
    Änderung des Bewusstsein der Reflexabläufe durch gezielte Wesensänderung

womit sich bei der Bionatorbehandlung nicht nur das Gebiss, sondern auch die Atmung - von der Mund- zur Nasenatmung, die Haltung - von gebeugter zur aufrechten Haltung, die Kiefergelenkfunktion und das Nachlassen der Kiefergelenkbeschwerden, die Schulter - Nackenfunktion mit Nachlassen der Beschwerden, der Lymphstau im Kopf - Halsbereich, z.B. auch bei Tinnitus, häufige Schmerzzustände im Gesichts -und Nackenbereich ändern.

Die Entwicklung des Mundraumes hat erheblichen Einfluss auf die Atmung, die Haltung, den Stoffwechsel insgesamt und somit auf das Wohlbefinden in körperlicher wie seelischer Hinsicht.

"Ein gesunder und ausgeglichener Biss
setzt harmonische Zahnbögen sowie eine
ungestörte Kopf - Hals - Funktion voraus".

 
Kieferorthopädie ist nicht nur durch Einsetzen irgendeiner Behandlungsapparatur getan. Die Vielfältigkeit der Anomalien, deren Entstehungsursache und die möglichen Behandlungsmaßnahmen setzen umfangreiche diagnostische Vorarbeiten voraus.
Vor Aufstellung eines Behandlungsplanes sind Röntgenaufnahmen aller Zähne und des Schädels erforderlich. Wir verwenden dafür die digitale strahlungsarme Röntgentechnik.

Durch die Aufnahmen erhält man Aufschluss über den knöchernen Aufbau des Gesichtsschädels, die Wachstumsrichtung der Kiefer und die Achsenstellung der Zähne.

Die Profil- und Weichteilanalyse ermöglicht eine qualitative visuelle Beurteilung verschiedener klinischer Parameter wie Gesichtskontur, Stirn-, Nasen- und Lippenprofil.

Handwurzelaufnahme

An der knöchernen Entwicklung der Handknochen kann man ablesen, in welcher Phase des Wachstums sich der Patient befindet. Bei Jugendlichen erfolgt eine HW, wenn das Kieferwachstum entscheidend für den Behandlungserfolg ist.

Gleichzeitig kann relativ genau die zu erwartende endgültige Körperlänge bis zum Abschluss des Wachstums errechnet werden.

Auf einer Wachstumskurve wird der Stand der Entwicklung nach diesen Erkenntnissen eingetragen, um Rückschlüsse auf die Behandlungsmaßnahmen abzuleiten.

Die Frage der Indikation für eine frühzeitige kieferorthopädische Behandlung ist im wesentlichen von ärztlicher wie kieferorthopädischer Seite zu diskutieren.

Auf einer Wachstumskurve wird der Stand der Entwicklung nach diesen Erkenntnissen eingetragen, um Rückschlüsse auf die Behandlungsmaßnahmen abzuleiten.

Die Frage der Indikation für eine frühzeitige kieferorthopädische Behandlung ist im wesentlichen von ärztlicher wie kieferorthopädischer Seite zu diskutieren.

Die Bionatortherapie als ganzheitliche Kieferorthopädie muss durch Zusatztherapien unterstützen werden. Diese verkürzen die Therapiedauer und stabilisieren ein erfolgreiches Ergebnis.

  • Umstellung auf Vollwertkost
  • Homöopathische Begleitbehandlung
  • Aufdecken von Energiedefiziten
  • Lymphtherapie ( manuell und homöopathisch )
  • Magnetfeldtherapie zur Anregung des Zellstoffwechsels und des Knochenwachstums
  • Bewusstmachen psychischer Fehlhaltung, was psychische Beschwerden lösen hilft (Lüscher Diagnostik)